Blutige Wellen bäumen sich auf,
stürzen herab und hüllen mich ein.
Blubberndes Leid – Lungen geflutet,
spiegelnde Wogen wüst aufgewühlt.
Vom Sog in den leeren Schlund verschluckt,
weiß nicht wohin – mein Flackern erlischt.
Die Wässer verdampfen – brüchige Rettung,
von lodernden Flammen aus finsterem Grund.
Ein wahrliches Blendwerk – das Feuer verschlingt,
und Fleisch nun in Fetzen am Leibe verschwelt.
Wild züngelnde Schreie – die Hitze sie quält,
Erlösung verronnen im Martyrium.
Bald zu Asche verzerrt ein letztes Hoffen,
und wie durch ein Wunder das Flehen erhört.
Lehmige Berge aus feucht-nasser Erde,
entreißen mich innig aus Prometheus’ Hand.
Die Lohen ersticken – und Klarheit setzt ein,
doch Erkenntnis geerdet – Erdreich zermalmt.
Ein würgendes Ruhen der Wünsche – ein Grab.
Von steinigem Tode gewaltsam umschnürt.
Odem entwichen, die Augen versiegelt,
und wieder ein Ausweg aus lichtloser Nacht.
Wirbelnde Winde zerteilen die Brocken,
entronnen dem zerwühlten Erdenversteck.
Vom Winde erfasst, in Höhen gewirbelt,
folgend den Sylphen in mitsteigendem Wahn.
Die Seele zerrissen – der Leib verschlissen,
und Wolken verschweigen, was mit mir geschieht.
Die luftspröden Lippen bergen ein Lächeln,
und Lachen verlässt meine Kehle mit Macht.
Die Lande durch Lüfte verlassen,
nur vage Schmerzflut im tiefen Mark.
Durchdrungen von wirren Gedanken,
der Wind versiegt, der Sturz setzt nun ein.
Der Fall letztlich endet – blickende Qual.
Blutige Wellen bäumen sich auf …