Erneute Pyrrhussiege sind geschlagen,
im stummen Chor der Herde Ignoranz,
wo erstarrter Götter Denkdoktrinen
auf Arroganz gestützt als Wahrheit gelten.
Halt fest das Streichholz in den roten Fluten,
tosend im Sein, wenn auch kein Land in Sicht,
denn wo alte Götzen blutend liegen,
beginnt der Geist, der seine Ketten bricht.
Gefangen in Engstirnigkeit –
wo Denken laut nach Freiheit schreit!
Du musst zerbrechen, was dich hält,
bevor dein eigener Wille fällt.
Entthrone, was einst heilig war!
Zerbrich die Götzen, sei kein Narr!
Tritt aus der Herde, brich hervor!
Sprenge die Ketten, steig empor!
In Krypten faulen fleischige Gehirne,
Dogmen fanatisch in den Stein gebrannt.
Granitsteintafeln preisen ihre Tugend,
voll Lüge, sinnentleert, nicht hinterfragt.
Die Dominanz als Waffe gegen Masse
vertieft die Kluft, wird blindlings ihr gefolgt,
Glaube wider Geist und Menschverstand
führt zu Selbstverlust, bis jäh das Ich erwacht.
Gefangen in Engstirnigkeit –
wo Denken laut nach Freiheit schreit!
Du musst zerbrechen, was dich hält,
bevor dein eigener Wille fällt.
Entthrone, was einst heilig war!
Zerbrich die Götzen, sei kein Narr!
Tritt aus der Herde, brich hervor!
Zerschmetter, was dich hält, zuvor!
Jede Schlappe, jedes Missgeschick,
birgt den Rohstoff, der dich wandeln lässt.
Überwinde, was dich jetzt noch hemmt,
begrabe Hörigkeit im Herdenhemd.
Verbanne Tempel, Götzen, Obrigkeit,
die dein Recht auf Freiheit dir verwehren.
Stürze Wertsysteme, längst vergilbt,
werde Schöpfer deiner eigenen Welt.
Gefangen in Engstirnigkeit –
wo Denken laut nach Freiheit schreit!
Du musst zerbrechen, was dich hält,
bevor dein eigener Wille fällt.
Entthrone, was einst heilig war!
Zerbrich die Götzen, sei kein Narr!
Tritt aus der Herde, brich hervor!
Werd Übermensch – steige empor!