Im Märchenwald stimmt etwas nicht,
Moral zerbröckelt Schicht um Schicht.
Dornröschen fällt in tiefen Schlaf,
nachdem man sie genagelt hat.
Die Zwerge pimpern wie die Hasen,
Schneewittchen kühlt am Morgen Blasen.
Aschenputtel in der Kammer,
in ihr steckt ellentief ein Hammer.
Rapunzel lässt ihr Haar hernieder,
der Prinz erscheint und sie kommt wieder.
Im Märchenwald geht’s wild zur Sache,
nach lautem Stöhnen folgt Gelache.
Und im gesamten Königreich,
macht Dopamin die Beine weich.
Der Fuchs entschwindet in der Nacht,
der Hase sucht erneut die Schlacht.
Und wenn sie nicht gestorben sind,
treibt Lustgeschrei im Sommerwind.
Die Hexe kettet Hänsel an,
und Gretel lutscht am Pillemann.
Schneeweißchen legt die Wurst aufs Brot,
schon morgen wird sie Rosenrot.
Der Tischler spricht zum Tischlein: „Deck dich!“
Erst kommt das Mahl und danach leck mich.
Frau Holle macht die Beine breit,
wenn es bei uns auf Erden schneit.
Im Märchenwald geht’s wild zur Sache,
nach lautem Stöhnen folgt Gelache.
Und im gesamten Königreich,
macht Dopamin die Beine weich.
Der Fuchs entschwindet in der Nacht,
der Hase sucht erneut die Schlacht.
Und wenn sie nicht gestorben sind,
treibt Lustgeschrei im Sommerwind.
Der Däumling, nur ein Daumen groß,
beglückt sich in der Mutter Schoß.
Der Rübezahl die Rüben zählt
und danach rasch die Liebste pfählt.
Der Sindbad reist weit übers Meer,
drum ist sein Sack voll Samen schwer.
Die Schweinchen rennen in das Haus,
der Wolf führt seinen Blowjob aus.
Im Märchenwald geht’s wild zur Sache,
nach lautem Stöhnen folgt Gelache.
Und im gesamten Königreich,
macht Dopamin die Beine weich.
Der Fuchs entschwindet in der Nacht,
der Hase sucht erneut die Schlacht.
Und wenn sie nicht gestorben sind,
treibt Lustgeschrei im Sommerwind.
Im Märchenwald stimmt etwas nicht,
Moral zerbröckelt Schicht um Schicht.
Die schnelle Lust wird Wirklichkeit,
von Sitte und Respekt befreit.
Was unaussprechbar einst geschieht,
wenn Ethik aus der Welt entflieht.