Aus Idee wird Welt durch Traum –
verborgen jenseits Zeit und Raum.
Denn der Traum, der träumt durch Raum und Zeit,
träumt sich fort durch Licht und Dunkelheit.
Erweckt erneut sich ganz gelassen,
darf Herz und Kopf niemals verlassen.
Leitet dich durch Schmerz der Welt in dir,
im geträumten Traum im Jetzt und Hier.
Bis dein letztes Licht erloschen ist,
träumt hindurch der Traum mit Galgenfrist.
Der Traum ist das, was dich hier hält,
wenn alles sonst in dir zerfällt.
Er ist nicht Trug, er ist kein Schein –
er hält dich einfach nur am Sein.
Wenn auch Ignoranz dich tief verletzt,
sorgt der Traum, dass Wünsche fortgesetzt.
Selbst wenn Hoffnung schweigend untergeht,
bleibt der Traum, der leise weiterweht.
So entsteigt am Ende blutbefleckt
ein greifbarer Traum, der Wunden leckt.
Welcher nachhallt bis zu deinem Tod,
den du hüten musst wie ein Kleinod.
Der Traum ist das, was dich hier hält,
wenn alles sonst in dir zerfällt.
Er ist nicht Trug, er ist kein Schein –
er hält dich einfach nur am Sein.
Er ist nicht Trug, er ist kein Schein –
er hält dich einfach nur am Sein.